| Gratulation zur Gürtelprüfung |
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Die japanische Selbstverteidigungskunst Aikido kennt keine Wettkämpfe. Dadurch entfällt das für die westliche Leistungsgesellschaft typische Streben nach Medaillen, Pokalen, Platzierungen. In einer Aikido-Trainingsgruppe kann sich deswegen Rivalität untereinander nicht einstellen.
Die Gürtelprüfungen, zu denen der Meister seine Schüler vorschlägt, sind als Orientierungspunkte zu verstehen – auf dem Weg in Richtung auf das entfernte Ziel, in einer realen Selbstverteidigungssituation angemessen zu reagieren. Die farbigen Gürtel der Aikidoka stellen keine Leistungsabzeichen dar, sie signalisieren dem Lehrer und Trainingspartner lediglich, wo man steht.
Prüfer Stephan Gronostay, 5. Dan, überreichte die Urkunden und gratulierte als erster. Die übrigen Mitglieder des ACBE schlossen sich voller Freude an, wissen sie doch das Üben mit fortgeschrittenen Trainingspartnern ganz besonders zu schätzen. |


Die japanische Selbstverteidigungskunst Aikido kennt keine Wettkämpfe. Dadurch entfällt das für die westliche Leistungsgesellschaft typische Streben nach Medaillen, Pokalen, Platzierungen. In einer Aikido-Trainingsgruppe kann sich deswegen Rivalität untereinander nicht einstellen.
Bei den jüngsten Gürtelprüfungen des Aikido-Club Bergen-Enkheim (ACBE) konnten zwei fortgeschrittene Mitglieder den nächst höheren Grad erwerben: Ines Herbert den Grüngurt (3. Kyu) und Konstantin Vogel den Braungurt (1. Kyu). Sie bewiesen entsprechend der Prüfungsordnung der Aikido-Union Deutschland ihre Kenntnisse der dort festgelegten Wurf- und Hebelhaltetechniken. Konstantin Vogel musste in einem Randori auch freie Verteidigungstechniken zeigen.