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Aikido als Ausgleich zum Arbeitsalltag PDF Drucken
christophe80 Schälchen Mousse au chocolat, 25 Erdbeertartelettes und 5 Rharbarbersoufflés, im Arbeitsleben von Christophe Roussel spielen süße Leckereien die Hauptrolle. Bevor diese Köstlichkeiten schön angerichtet zum Verzehr bereitstehen, legt der 36jährige selbständige Konditor und Koch mit Präzision Hand an: „Alle meine Dessertrezepte aus Frankreich halte ich aufs Gramm genau ein, denn am Ende sollen sie zu Versuchungen werden, denen kaum einer widerstehen kann." Die Augen des Franzosen, der am Fuße des Mont Blanc geboren wurde und seit 10 Jahren der Liebe wegen in Bergen-Enkheim wohnt, strahlen, sobald ihn jemand auf sein Metier anspricht.

Fehlt nur noch der passende Sport zum Ausgleich nach einem langen Arbeitstag, dachte sich seine Freundin und meldete ihn Ende 2007 spontan zum unverbindlichen Aikido-Probetraining an. Christophe Roussel fühlte sich bei den Aikidoka sofort wohl und ist begeistert, in der japanischen Selbstverteidigungskunst eine Sportart gefunden zu haben, die sowohl die Konzentration schult als auch Körper und Geist stärkt. So nimmt er, soweit es ihm sein beruflicher Zeitplan erlaubt, ab Februar 2008 regelmäßig zweimal wöchentlich am Training des Aikido-Club Bergen-Enkheim teil.

Nun konnte er das bisher Gelernte unter Beweis stellen und bestand auf Anhieb die Prüfung zum 5. Kyu (Schülergrad). Trainer und Prüfer Harald Ketzer, 2. Dan, belohnte Christophe Roussel (auf dem Foto links) mit dem Gelbgurt. Den Erfolg feierte der Prüfling noch am selben Abend zu Hause mit seiner Freundin bei einem Glas Rotwein - aus Frankreich natürlich.

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